Gründungsgeschichte der
Selbsthilfe Organisation Neue Hoffnung e.V.
Die Selbsthilfeorganisation Neue Hoffnung wurde 1981 gegründet .
Es schlossen sich einige Betroffene zusammen , die gerade eine Langzeittherapie zur Behandlung
ihrer Alkoholabhängigkeit abgeschlossen hatten .
Sie wussten, dass sie sich auch nach der Therapie aktiv mit der eigenen Abhängigkeit
auseinandersetzen und den Belastungen und Gefährdungen im Alltag standhalten müssen .
Da es im Rheingau keine Selbsthilfegruppe gab und der Weg nach Wiesbaden oder Mainz für
manche zu umständlich war , wurde die erste Gruppe in Oestrich aufgebaut.
Ein Verein wurde gegründet, der als gemeinnützig anerkannt wurde, für den der Namen

"Neue Hoffnung"
gewählt wurde. Die Gründungsmitglieder wollten mit diesem Namen zeigen, dass es in ihrer
eigenen Krankheitsgeschichte einen Tiefpunkt des Leidens und der Mutlosigkeit gab, der sich
im Nachhinein als Wendepunkt herausstellte, als sie erkannten, dass es auch einen Weg aus der Krankheit heraus gibt, dass man neue Hoffnung bekommen und haben darf.
Dieser Gedanke, der sich im Namen ausdrückt, will anderen Betroffenen Mut machen.
Siegfried Wagner
Durch Selbsthilfe können die eigenen Erfahrungen anderen zugänglich gemacht werden, Anregungen zur Problembewältigung gegeben werden
und die eigene Abstinenz gefestigt werden.
Der Verein wurde im Laufe der Jahre immer größer, die erforderliche
Beratung und Unterstützung konnte auf Dauer von den Betroffenen selbst
und ehernamtlichen Helfer allein nicht mehr geleistet werde, so dass 1987
die Beratungsstelle eingerichtet wurde.
(wird fortgesetzt)
Gründungsmitglied
Siegfried Wagner